Presse/Öffentlichkeitsarbeit

August 2019 – Ausschreibung AE-Wissenschaftspreis 2019

Die AE – Deutsche Gesellschaft für Endoprothetik und die Stiftung Endoprothetik schreiben auch in diesem Jahr gemeinsam den Wissenschaftspreis 2019 als Auszeichnung für innovative wissenschaftliche Arbeiten auf dem Gebiet der Endoprothetik aus. Die Auszeichnung wird aufgeteilt auf zwei Preise:

Einen Preis für eine herausragende Arbeit auf dem Gebiet der Grundlagenforschung, die eindeutigen Bezug zur Endoprothetik zeigt.

Einen Preis für eine herausragende Arbeit auf dem Gebiet der angewandten Forschung, die einen eindeutigen Bezug zu einer klinischen Fragestellung der Endoprothetik zeigt.

Die Auszeichnung der prämierten Arbeiten erfolgt mit jeweils € 10.000. Somit beträgt die Gesamtdotierung € 20.000.

Eingereicht werden können ausschließlich Arbeiten, die in einem Peer-Review-Journal oder über „Open Access“ publiziert oder zur Publikation angenommen worden sind. Die Publikation darf nicht älter als ein Jahr sein.
Es werden nur Arbeiten berücksichtigt, die nicht gleichzeitig für einen anderen Preis eingereicht und bereits anderweitig ausgezeichnet worden sind.
Die Arbeiten müssen in deutscher oder englischer Sprache abgefasst sein und in 7-facher Ausfertigung bis zum 30.09.2019 bei der Geschäftsstelle der AE – Deutsche Gesellschaft für Endoprothetik e.V. Oltmannsstraße 5 in 79100 Freiburg eingegangen sein.

Die eingereichten Arbeiten werden von zwei unabhängigen Jurys hinsichtlich ihrer Preiswürdigkeit bewertet. Je eine Jury ist für eine der beiden Auszeichnungen allein zuständig. Befindet die jeweilige Jury keine der eingereichten Arbeiten als preiswürdig, so wird die betreffende Auszeichnung nicht vergeben und das Preisgeld nicht ausgezahlt.

Beim 21. AE-Kongress am 6.–7. Dezember 2019 in Düsseldorf sollen die Preisträger die prämierten Arbeiten in Kurzreferaten präsentieren. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Weitere Informationen erhalten Sie unter Tel.: 0761 870 70 520
und per E-Mail: sekretariat@ae-germany.com

Zur Ausschreibung Wissenschaftspreis 2019



April 2019 – „Förderung unabhängiger wissenschaftlicher Forschung": Die Stiftung Endoprothetik in der Mitgliederzeitschrift OUMN aktuell

Die Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie veröffentlicht regelmäßig in Ihrer Mitgliederzeitung OUMN aktuell - „Orthopädie und Unfallchirurgie Mitteilungen und Nachrichten“ eine bunte Mischung an Inhalten für ihre Mitglieder. In der Ausgabe vom 10. April wird unter der Rubrik "Aus unserem Fach - Versorgung und Standards" über die Aktivitäten der Stiftung Endoprothetik berichtet.

Artikel lesen: "Förderung unabhängiger wissenschaftlicher Forschung"

Zur Mitgliederseite der OUMN: Aktuelle Meldungen aus OUMN - 02/2019



Januar 2019 – „Unabhängige wissenschaftliche Forschung: Der Beitrag der Stiftung Endoprothetik zur wissenschafltichen Forschung“

…so lautet der Titel des Artikels in der aktuellen Ausgabe der "AE news" vom Januar 2019. Informieren Sie sich über Veränderungen in Kuratorium und Vorstand, die im letzten Jahr stattgefunden haben, über neue Förderprojekte, dem durch die Stiftung Endoprothetik geförderten Wissenschaftspreis 2018 und der strategischen Zielsetzung für 2019.

Hier geht es zum Artikel: "Unabhängige wissenschaftliche Forschung: Der Beitrag der Stiftung Endoprothetik zur wissenschaftlichen Forschung"



Dezember 2018 - Forschung fördern: Wissenschaftspreis 2018 in Düsseldorf verliehen

Bereits zum dritten Mal hat die Stiftung Endoprothetik im letzten Jahr gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Endoprothetik (AE) zwei Preise für herausragende wissenschaftliche Arbeiten im Bereich der Endoprothetik ausgeschrieben: einen auf dem Gebiet der Grundlagenforschung mit eindeutigem Bezug zur Endoprothetik, einen weiteren auf dem Gebiet der angewandten Forschung mit Fokus auf eine klinische Fragestellung der Endoprothetik.

Die Auszeichnung der prämierten Arbeiten erfolgte von beiden Organisationen mit jeweils 10.000 Euro. Somit betrug die Gesamtdotierung 20.000 Euro.

Ziel ist es, den Patienten und seine Bedürfnisse in den Mittelpunkt der endoprothetischen Versorgung zu rücken. Die Preisträger wurden im Rahmen der Preisübergabe auf dem jährlich stattfindenden AE-Kongress am 8. Dezember 2018 in Düsseldorf ausgezeichnet und die prämierten Arbeiten in Kurzreferaten präsentiert.

Auf dem Gebiet der Grundlagenforschung:
Dr. med. Viktor Janz aus Berlin mit dem Titel: „Rapid detection of periprosthetic joint infection using a combination of 16s rDNA polymerase chain reaction and lateral flow immunoassay: A Pilot Study“

Auf dem Gebiet der angewandten Forschung:
Priv.-Doz. Dr. med. Tobias Winkler aus Berlin mit dem Titel: „Immunomodulatory placental-expanded, mesenchymal stromal cells improve muscle function following hip arthroplasty“



Frau Holtemeyer vertrat die Stiftung Endoprothetik auch 2018 auf dem AE-Kongress in Düsseldorf mit einem Messestand.





August 2018 – Ausschreibung AE-Wissenschaftspreis 2018

Gemeinsam mit der AE – Deutsche Gesellschaft für Endoprothetik schreibt die Stiftung Endoprothetik den Wissenschaftspreis 2018 als Auszeichnung für innovative wissenschaftliche Arbeiten auf dem Gebiet der Endoprothetik aus. Die Auszeichnung wird aufgeteilt auf zwei Preise:

Einen Preis für eine herausragende Arbeit auf dem Gebiet der Grundlagenforschung, die eindeutigen Bezug zur Endoprothetik zeigt.
Einen Preis für eine herausragende Arbeit auf dem Gebiet der angewandten Forschung, die einen eindeutigen Bezug zu einer klinischen Fragestellung der Endoprothetik zeigt.

Die Auszeichnung der prämierten Arbeiten erfolgt mit jeweils € 10.000.
Somit beträgt die Gesamtdotierung € 20.000.

Eingereicht werden können ausschließlich Arbeiten, die in einem Peer-Review Journal publiziert oder zur Publikation angenommen worden sind. Die Publikation darf nicht älter als ein Jahr sein. Es werden nur Arbeiten berücksichtigt, die nicht gleichzeitig für einen anderen Preis eingereicht und bereits anderweitig ausgezeichnet worden sind.
Die Arbeiten müssen in deutscher oder englischer Sprache abgefasst sein und in 6-facher Ausfertigung bis zum 30.09.2018 bei der Geschäftsstelle der AE – Deutsche Gesellschaft für Endoprothetik e.V. Oltmannsstraße 5 in 79100 Freiburg eingegangen sein.

Die eingereichten Arbeiten werden von zwei unabhängigen Jurys hinsichtlich ihrer Preiswürdigkeit bewertet. Je eine Jury ist für eine der beiden Auszeichnungen allein zuständig. Befindet die jeweilige Jury keine der eingereichten Arbeiten als preiswürdig, so wird die betreffende Auszeichnung nicht vergeben und das Preisgeld nicht ausgezahlt.

Beim 20. AE-Kongress am 7.–8. Dezember 2018 in Düssseldorf sollen die Preisträger die prämierten Arbeiten in Kurzreferaten präsentieren. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Hier: Ausschreibung Wissenschaftspreis 2018 als PDF herunterladen

Weitere Informationen erhalten Sie unter Tel.: 0761 870 70 510
und per E-Mail: info@ae-germany.com




Dezember 2017 – Vergabe des AE-Wissenschaftspreises 2017 von der Stiftung Endoprothetik und der Deutschen Gesellschaft für Endoprothetik

Auch in diesem Jahr wurde der mit insgesamt 20.000 Euro dotierten AE-Wissenschaftspreis von der Stiftung Endoprothetik und der AE vergeben. Für den Grundlagenpreis wurden Herr Dr. Janosch Schoon und Frau Anastasia Rakow mit der Arbeit „Multi-elemental nanoparticle exposure after tantalum component failure in hip arthroplasty: In-depth analysis of a single case“ ausgewählt.

Den Preis für Angewandte Forschung teilen sich zwei Preisträger: PD Dr. med. Philipp von Roth mit der Arbeit „ Modifications of femoral component design in multi-radius total knee arthroplasty lead to higher lateral posterior femoro-tibial translation” und PD Dr. med. Arnold Suda mit der Arbeit “Diagnosis of periprothetic joint infection using alpha-defensin test or multiplex-PCR: ideal diagnostic test still not found”.

Die Preise wurden im Rahmen des 19. AE Kongresses am 1. + 2. Dezember 2017 in Hamburg verliehen.


Preisverleihung des AE-Wissenschaftspreises 2017 am 2. Dezember auf dem AE-Kongress in Hamburg.


Darüber hinaus präsentierte die Stiftung Endoprothetik sich auf dem Kongress mit einem Messestand. Neben Informationsmaterial zur Entstehungsgeschichte der Stiftung Endoprothetik konnten sich Interessierte auch über die Zielsetzung der Stiftungsarbeit sowie über Fördermöglichkeiten von wissenschaftlicher Forschung im Bereich der Endoprothetik informieren.


Messestand der Stiftung Endoprothetik auf dem 19. AE-Kongress in Hamburg




Oktober 2017 – Neuerscheinung der Publikation „Der lange Weg zur Stiftung Endoprothetik“ von Dr. Arnd Siegel und Herrn Jürgen Stenwedel

Die Broschüre vermittelt Einblicke in die Entstehungsgeschichte der Stiftung Endoprothetik und informiert den Leser in chronologischer Form über Einflüsse und Entwicklungen in der Endoprothetik sowie über den vorherrschenden Gründungsgedanken und die Zielsetzung, die zum Entstehen der Stiftung Endoprothetik beigetragen haben. Die Informationen stammen dabei aus erster Hand: Dr. Arnd Siegel und Jürgen Stenwedel sind Gründungsmitglieder der damals unter dem Namen Endo-Stiftung entstandenen Organisation und noch heute im Kuratorium ehrenamtlich für die Stiftung Endoprothetik tätig.



Die Broschüre „Der lange Weg zur Stiftung Endoprothetik“ senden wir Ihnen gerne zu. Bitte schicken Sie dazu einen mit 1,45 Euro frankierten und adressierten DIN C 4 Briefumschlag (passend für DIN A 4 Format) an unser Stiftungsbüro:

Stiftung Endoprothetik
Rütersbarg 46
22529 Hamburg



Oktober 2017 – Interview der "AE news" mit dem Vorstandsvorsitzenden Dr. med. C. Friesecke über 15 Jahre erfolgreiche Stiftungsarbeit

In diesem Jahr feiert die Stiftung Endoprothetik ihr 15-jähriges Bestehen und wird - wie schon im letzten Jahr - gemeinsam mit der AE den mit insgesamt 20.000 Euro dotierten AE-Wissenschaftspreis vergeben.

Vorstandsvorsitzender Dr. Christian Friesecke über 15 Jahre erfolgreiche Stiftungsarbeit: "15 Jahre Stiftungsarbeit lassen mich mit großer Freude zurückblicken auf eine Vielzahl von Projekten, aus denen Forschungsergebnisse auf höchstem Niveau hervorgegangen sind. Auf diesen Erfolgen basiert unser Ansporn, uns beharrlich für die hochgesteckten Ziele der Stiftung Endporothetik einzusetzen, nämlich herausragende wissenschaftliche Forschungsprojekte auszuwählen und diese finanziell zu unterstützen..."

>> Lesen Sie hier weiter: "15 Jahre Stiftung Endoprothetik - 15 Jahre unabhängige wissenschaftliche Forschung!"



Mai 2017 – Ausschreibung AE-Wissenschaftspreis 2017

Zur Unterstützung des wissenschaftlichen Nachwuchses vergibt die Stiftung Endoprothetik gemeinsam mit der AE – Deutsche Gesellschaft für Endoprothetik jedes Jahr einen Wissenschaftspreis, mit dem zwei herausragende wissenschaftliche Publikationen auf dem Gebiet der Endoprothetik ausgezeichnet werden. Der Preis ist mit insgesamt 20.000 Euro dotiert.

>> Zur Ausschreibung: Ausschreibung Wissenschaftspreis 2017


Dezember 2016 – Forschung fördern: AE-Wissenschaftspreis 2016 gemeinsam von der Stiftung Endoprothetik und der Deutschen Gesellschaft für Endoprothetik mit 20.000 Euro ausgeschrieben


Die Stiftung Endoprothetik hat im Jahr 2016 erstmalig gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Endoprothetik (AE) zwei Preise für herausragende wissenschaftliche Arbeiten im Bereich der Endoprothetik ausgeschrieben: einen auf dem Gebiet der Grundlagenforschung mit eindeutigem Bezug zur Endoprothetik, einen weiteren auf dem Gebiet der angewandten Forschung mit Fokus auf eine klinische Fragestellung der Endoprothetik.

In beiden Entscheidungsgremien zur Verleihung des Wissenschaftspreises der AE war die Stiftung Endoprothetik mit je einem Mitglied des Vorstandes vertreten: Professor Markus Rickert in der Jury für das Gebiet der Grundlagenforschung und Dr. Christian Friesecke in der Jury für das Gebiet der angewandten Forschung.

Die Auszeichnung der prämierten Arbeiten erfolgte von beiden Organisationen mit jeweils 10.000 Euro. Somit betrug die Gesamtdotierung 20.000 Euro – Anreiz und Wertschätzung zugleich für innovative wissenschaftliche Forschungsprojekte im Bereich der Endoprothetik.

Am 9. Dezember 2016 wurden die Preisträger im Rahmen des 18. AE-Kongresses in Berlin ausgezeichnet: Prof. Dr. med. Tobias Renkawitz für seine Veröffentlichung „Leg length and offset differences above 5 mm after total hip arthroplasty are associated with altered gait kinematics“, Priv.-Doz. Dr. med. Arnd Steinbrück und Dr. Ing. Matthias Woiczinski für ihre Publikation “Development and validation of a weight-bearing finite element model for total knee replacement“.

„Indem wir wissenschaftliche Arbeiten fördern, kommen wir unserer Zielsetzung, die Forschung und Entwicklung von Diagnostik, Prävention und Therapie auf dem Gebiet der Endoprothetik weiter voran zu treiben und kontinuierlich zu verbessern, ein weiteres Stück näher“, so Dr. Christian Friesecke, Vorsitzender des Stiftungsvorstands.

Abstract Prof. Dr. med. Tobias Renkawitz

Abstract Dr. med. Arnd Steinbrück and Dr. ing. Matthias Woiczinski


Dezember 2013 – Abbildung von Skulpturen auf der Homepage

Im Zuge der Änderung von Namen und Logo hat die Stiftung Endoprothetik auch ihrem Internetauftritt ein neues Gesicht gegeben. Charakteristisch dafür sind vor allem auf jeder Seite Abbildungen von faszinierend eleganten Figuren, die der Schweizer Künstler und Physiotherapeut René Brandenberger aus echten Endoprothesen gefertigt hat. Der Künstler hat sich von der geschwungenen Form der Prothesen inspirieren lassen und schuf 1969 die Figur eines Diskuswerfers in Anlehnung an den Diskobolos von Myron der griechischen Antike. Im Laufe der Jahre folgten weitere Darstellungen, welche den Schwung der vorgegebenen, unveränderlichen Form der Endoprothesen übernahmen. Die Dynamik der Bewegungen ließ sich insbesondere mit Figuren aus Sport, Gymnastik und Tanz gut umsetzen, aber auch ein paar statische Darstellungen wurden realisiert. Seine Werke hat Herr Brandenberger - E-Mail: renebrandenberger(at)bluewin.ch - erstmals 1974 im Rahmen eines Projekts mit dem Namen Art Venture präsentiert, weitere Ausstellungen folgten.


Presse-Information der Damp Holding vom 06.12.2010

100-Jahrfeier in der ENDO-Klinik
und Buchvorstellung
Prof. Dr. Hans Wilhelm Buchholz: Pionier und Klinik-Gründer

Hamburg, 6. Dezember 2010. Am vergangenen Samstag wäre der Gründer der ENDO-Klinik Hamburg und Nestor der deutschen Endoprothetik, Prof. Dr. Dr. Hans Wilhelm Buchholz 100 Jahre alt geworden. Aus diesem Anlass hatten ENDO-Stiftung und ENDO-Verein zu einer Festveranstaltung in das Foyer der ENDO-Klinik geladen. Unter den Gästen waren neben der Familie Buchholz auch viele ehemalige Weggefährten der ersten Stunde. Eigens aus Sheffield/England angereist war Dr. Reginald Elson, der schon kurz nach der Gründung in der Klinik als Gastarzt gearbeitet hatte.
Die langjährigen Mitarbeiter von Professor Buchholz, Dr. Arnd Siegel und Dr. Wolfgang Meyer haben darüber hinaus eine Biographie erstellt, die den Menschen, Arzt und Macher Buchholz würdigt. Unter dem Titel „Hans Wilhelm Buchholz - Chirurg und Visionär” von Arnd Siegel und Wolfgang Meyer - herausgegeben von der ENDO-Stiftung - ist es im Wachholtz Verlag erschienen.
Der Chirurg und Pionier Buchholz erkannte für die Endoprothetik, welche in den 60er und 70er Jahren noch in den Kinderschuhen steckte, eine viel versprechende Entwicklung. Er feilte mit seiner Arbeitsgruppe ständig an ausgereifteren Prothesenmodellen und verbesserten Behandlungsmethoden, um Menschen ihre uneingeschränkte Beweglichkeit zurückzugeben. Um der gestiegenen Nachfrage nach endoprothetischen Eingriffen gerecht zu werden, gründeten Professor Buchholz und sein Team, die Ärzte Dr. Eckart Engelbrecht, Dr. Jürgen Röttger und Dr. Arnd Siegel 1976 schließlich die ENDO-Klinik. Die Spezialklinik an der Holstenstraße hat in den letzten drei Jahrzehnten ihren guten Ruf weiter ausbauen können und gehört weltweit zu den führenden Häusern im Bereich der Knochen- und Gelenkchirurgie. Auf diese Entwicklung wäre Professor Hans Wilhelm Professor Buchholz sicher stolz gewesen. ENDO-Stiftung und ENDO-Verein setzen sich für die Forschungsförderung und Ausbildung im Bereich Endoprothetik ein. In Planung ist u.a. ein Prothesenmuseum mit dem Institut für Medizingeschichte der Universität Hamburg. Hier können Interessierte dann künftig auch die Ursprungsprothese „St. Georg“ in Augenschein nehmen.
Mehr über den ENDO-Verein, die ENDO-Stiftung oder die ENDO-Klinik Hamburg unter www.endo.de oder www.endo-verein.eu und www.endo-stiftung.eu.


Familie Buchholz, Dr. Reginald Elson, Dr. Arnd Siegel, Renate Meyer, Dr. Christian Friesecke, Sibylle Stauch-Eckmann sowie Ärzte der ENDO-Klinik mit der Büste von Professor Buchholz.


5. Juni 2010 - Stiftungen bewegen die Stadt!


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Unter diesem Motto fand der 3. Hamburger Stiftungstag, veranstaltet vom Initiativkreis Hamburger Stiftungen, am 5. Juni 2010 im Hamburger Rathaus und in der Handelskammer Hamburg statt. Die ENDO-Stiftung hat für den Themenbereich "Wissenschaft / Wissenschaftsstandort Hamburg" an dieser Veranstaltung teilgenommen.

3. Hamburger Stiftungstag 5. Juni 2010.


ZEIT vom 26. März 2009
Stiftungen - Anzeigenspezial des Zeitverlags

WICHTIGE STÜTZE


Das hiesige Stiftungswesen ist vornehmlich im kulturellen und karitativen Milieu verankert, mit der Folge einer finanziellen Unterversorgung unabhängiger wissenschaftlicher Forschung. Hier setzt die Endo-Stiftung an.

Üblicherweise unterstützen Pharma- und Gesundheitswirtschaft in Deutschland die Forschung und Wissenschaft auf ihrem Gebiet - eine nicht nur unter Experten höchst umstrittene Liaison. Auch Dr. Christian Friesecke, Leitender Oberarzt der Endo-Klinik in Hamburg, verspürt "ein Geschmäckle, wenn derjenige, der Geld mit einem bestimmten Produkt verdienen will, die Erforschung von dessen Nützlichkeit finanziert. Daher sind wir glücklich und auch ein wenig stolz darauf, mit der Endo-Stiftung eine unabhängige Förderung ermöglichen zu können".
Konkreter hat sich die ebenfalls in Hamburg ansässige Stiftung der medizinischen Forschung auf den Gebieten der Erkrankungen respektive Fehlentwicklungen des menschlichen Stütz- und Bewegungsapparates und deren Heilung verschrieben. Dies geschieht zum einen über die Vergabe entsprechender Aufträge an nicht gewerbliche (gemeinnützige) Einrichtungen und Körperschaften des öffentlichen Rechts, zum anderen mittels Gewährung von Stipendien an Wissenschaftler, die nicht in der erwerbswirtschaftlichen medizinischen Forschung tätig sind.
Errichtet wurde die Stiftung vor sieben Jahren durch den gemeinnützigen Endo-Verein als langjährigen Träger der 1976 gegründeten Endo-Klinik. Basis dafür war der zuvor erfolgte Verkauf der Klinik an die Damp-Holding gewesen. Der Erlös floss in die neue Endo-Stiftung, um das Kapital - 8,5 Millionen Euro - dauerhaft zu erhalten und sinnvoll arbeiten zu lassen. "In der Konsequenz musste der Endo-Verein eine alternative Bestimmung finden; er wurde zum Förderer der Stiftung", illustriert Chirurg Friesecke als deren Vorstandsvorsitzender.
Wie wesentlich die Arbeit ist, bringen führende Mediziner zum Ausdruck. "Die Endo-Stiftung fördert die Grundlagenforschung im Bereich der Orthopädie und Endoprothetik", verdeutlicht Dr. Lars Morawietz von der Charité Berlin, "sie füllt damit eine wesentliche Lücke aus, da andere Mittelgeber die Wichtigkeit dieses Forschungsbereichs oft unterschätzen.". Tatsächlich gehören angeborene, erworbene und verletzungsbedingte Störungen des mensschlichen Stütz- und Bewegungsapparates neben Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu den häufigsten des Körpers.
Umso mehr bedauert Prof. Dr. Bodo Kurz von der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, "dass die Erforschung auf dem Fachgebiet der Endoprothetik nur durch wenige Institutionen gefördert wird", obwohl etwa die Gelenkerkrankungen durch die maßgebliche Einschränkung der Arbeitsfähigkeit und Lebensqualität der Patienten eine sehr hohe volkswirtschaftliche wie individuelle Bedeutung haben. "In unserer Arbeitsgruppe beschäftigen wir uns mit De- und Regeneration von Knorpelgeweben im Gelenkknorpel oder in den Menisken", so Kurz.
Das Ziel lautet, Therapien zu entwickeln, die Zeitpunkt oder Notwendigkeit des Einsatzes von Endoprothesen für die Patienten möglichst hinauszögern. Die klassischen Empfänger derart aufwendiger Eingriffe sind zwischen 60 und 70 Jahren alt - angesichts der Restlebenszeit und der Kostenexplosion im Gesundheitswesen nicht unumstritten. Endo-Stiftungschef Friesecke kann die Diskussion nicht nachvollziehen: "In Zukunft werden die Menschen weit länger im Berufsleben verbleiben müssen, wenn vielleicht auch in anderer Art und Weise."
Anders werde eine in ihrer Altersstruktur sich so dramatisch verändernde Gesellschaft gar nicht überleben können. "Dafür brauchen wir Therapiemöglichkeiten, die auch die Älteren leistungsfähig erhalten", so Friesecke. Gerade durch Fortschritte der Behandlung von Leiden im Bereich des Stütz- und Bewegungsapparates sei dies "sehr gut möglich, denn sie erhalten die Mobilität der Menschen". In diesem Kontext steht das Jahresspendenprojekt des Endo-Vereins, das traditionell durch Spenden aus den Reihen der Mitglieder finanziert wird.
2008 konnten so gut 175000 Euro für eine Studie gesammelt werden. Sie soll Arthrofibrose erforschen, eine überschießende Narbenbildung mit daraus resultierender sehr eingeschränkter Beweglichkeit nach dem Kniegelenksersatz. Noch liegen die Ursachen dafür im Dunkeln. Im laufenden Jahr suchen Stiftung und Verein das Spendenprojekt erstmals per Ausschreibung in Fachjournalen und über die Homepage www.endo-stiftung.eu. Ziel ist es, die Stiftung noch bekannter zu machen und so das Antragsspektrum zu verbreitern.

Download PDF:
ZEIT Stiftungsbeilage 26.03.09



Hamburger Abendblatt vom 16.10.2008
Stiftungsbeilage

Medizin: 8,5 Millionen Euro für die Knochenforscher

Ein neues Gelenk bringt neue Lebensqualität

Wie werden Endo-Prothesen besser verträglich und länger haltbar? Die Hamburger Endo-Stiftung fördert Projekte von Wissenschaftlern.


Von Yvonne Scheller

Mobilität ist ein wesentlicher Faktor von Arbeitsfähigkeit und Lebensqualität. Die Endo-Stiftung fördert mit einem Stiftungskapital von 8,5 Millionen Euro wissenschaftliche Projekte zur Erforschung und Behandlung von Erkrankungen des Stütz- und Bewegungsapparates – hierunter fallen etwa Eingriffe an Hüftgelenk, Schulter, Ellenbogen oder Kniegelenk. „Wir sind in dem speziellen Bereich der Endo-Prothetik aktiv. In den von uns unterstützten Projekten geht es beispielsweise um die Verträglichkeit und Standzeiten, also die Haltbarkeit von künstlichen Gelenken“, erklärt Dr. Cosima Lüdeke, Geschäftsführerin der Endo-Stiftung. „Immerhin zählen Erkrankungen des Stütz- und Bewegungsapparats heute zu den häufigsten des menschlichen Körpers.“

Da man in den vergangenen Jahrzehnten erfahren hat, wie sehr ein künstliches Gelenk die Lebensqualität von Patienten verbessern kann, wächst die Relevanz dieser Forschung. Ein Aspekt hierbei ist auch, dass die allgemeine Lebenserwartung wächst und die klassischen Empfänger von Endoprothesen, die zwischen 60 und 70 Jahre alt sind, auch eine lange Haltbarkeit ihrer Prothesen garantiert sehen möchten. Außerdem wird der Eingriff heutzutage in immer jüngeren Jahren vorgenommen. „Zuvor wurde eher die Auffassung vertreten, diesen nicht unkomplizierten Eingriff – der eigene Knochen wird entfernt und durch einen künstlichen ersetzt – so lange wie möglich hinauszuzögern. Doch inzwischen hat sich die Technik explosionsartig entwickelt, so dass zum Beispiel Patienten mit angeborenen Gelenkerkrankungen auch schon im zweiten Lebensdrittel eine Prothese erhalten.“

Dennoch sei die unabhängige wissenschaftliche Forschung gerade in finanzieller Hinsicht immer noch unterversorgt, erklärt Lüdeke weiter. Dabei seien die Forschungsansätze, um einen möglichst optimalen Einsatz von Prothesen zu gewährleisten, ausgesprochen vielfältig. Immer noch gibt es zahlreiche Probleme, die schlimmstenfalls eine Austausch-Operation zur Folge haben, etwa wenn der eigene Knochen nicht an der Prothese anwächst. So befassen sich mehrere der von der Endo-Stiftung geförderten Forschungsprojekte mit der septischen und aseptischen Prothesenlockerung. Letztere ist Ursache für etwa drei Viertel aller Revisionen, also für weitere Operationen, bei denen das künstliche Gelenk ausgetauscht werden muss. „Relativ bekannt ist, dass ein entzündlicher Prozess zu einer Lockerung führen kann. Es gibt aber auch Lockerungen ohne erkennbare Entzündung und ohne nachzuweisende Keime“, erklärt Lüdeke. Ein besseres Verständnis dieser Vorgänge soll den Weg bereiten für konservative Therapien, welche die Lockerung bekämpfen. In Kombination mit neuen, molekularbiologischen Methoden, die erlauben, zu einem viel früheren Zeitpunkt als bisher eine Lockerung festzustellen, könnte die erneute Operation zum Zweck des Austauschs einer Prothese vermieden werden.

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Hamburger Abendblatt Beleg 16.10.08